Was ist Ergotherapie?

In der Ergotherapie steht die Interaktion mit der Umwelt und somit das Handeln im Vordergrund.

Setzt sich das Kind spielerisch mit verschiedenen Techniken, Geräten oder Verhaltensweisen auseinander, so beübt es damit auch  seine körperlichen, emotionalen, sozialen und geistigen Fähigkeiten. Sowohl in Einzeltherapie als auch in Gruppensituationen werden durch Krankheit verloren gegangene oder durch Entwicklungsrückstände noch nicht erlernte Fähigkeiten gefördert.

 

Mit Hilfe diverser Therapiekonzepte, wie z.B. Sensorischer Integrationstherapie (SI) oder Therapie nach Affolter (geführte Interaktionstherapie) wird die Wahrnehmung des Kindes geschult.

 

In der Ergotherapie sollen sie lernen, sich selbst  besser zu spüren und auch eigene Grenzen kennen zu lernen und einzuhalten.

 

Für uns bedeutet ergotherapeutische Arbeit  eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und allen anderen Bezugspersonen wie z.B. Lehrern, Erziehern etc..

Störungsbilder und Behandlungsfelder:

  • Entwicklungsverzögerung/ -störung
  • Teilleistungs- & Lernstörungen
  • Soziale Auffälligkeiten
  • Körperliche- & geistige Behinderungen
  • Konzentrations- & Aufmerksamkeitsdefizite
  • Bewegungsdefizite in der Grobmotorik
  • Fein- & Graphomotorik Störungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Wahrnehmungsstörungen
  • AD(H)S (mit und ohne Hyperaktivität)

Inhalt der Behandlung

Innerhalb von alltagsähnlichen Situationen werden gezielt Fähigkeiten trainiert. Die kann sowohl in Einzel- als auch in Gruppentherapie stattfinden. Ergotherapie bedeutet nicht nur die Förderung und Unterstützung, sondern auch Begleitung.